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Archiv für die Kategorie ‘Continental’

Continental zieht Konsequenzen

11. Dezember 2008 Keine Kommentare

Die Continental AG, Hannover, zieht nach eingehender Analyse der deutlichen Negativentwicklung der vergangenen sechs Wochen in der Automobilindustrie weitere notwendige Konsequenzen für das ablaufende Geschäftsjahr 2008.

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Wenn das Auto um die Ecke schaut und selbstständig Hilfe holt

8. September 2008 Keine Kommentare

Was wäre, wenn unsere Autos wüssten, dass hinter der nächsten Kuppe ein Pannenauto steht oder in der nächsten Talsenke Glatteis lauert? Mit Fahrzeug-zu-Fahrzeug- (Car-to-Car-) und Fahrzeug-zu-Infrastruktur (Car-to-Infrastructure)-Kommunikation erreichen solche Warnmeldungen den Fahrer, lange bevor er die Gefahr selber erahnen kann. Das Accelerator Force Feedback Pedal (AFFP®) ist ein Gaspedal, das den Fahrer aktiv auffordert, vom Gas zu gehen – weil er gleich bremsen muss, oder damit sein Auto Benzin spart. Head-up-Displays bieten Informationen, ohne dass der Fahrer seinen Blick von der Straße abwenden muss, und passiert trotzdem ein schwerer Unfall, alarmiert eCall automatisch die Retter.
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Ein Pannenfahrzeug, das unerwartet hinter einer Kurve steht, oder nur ein paar Meter rutschige Straße: Oft sind es Kleinigkeiten, die schwere Unfälle auslösen. Selbst der aufmerksamste Autofahrer hat in solchen Fällen keine Chance, einen Unfall noch zu vermeiden.

Die Fahrzeug-zu-Fahrzeug Kommunikation , die der internationale Automobilzulieferer Continental einsetzt, bietet Autofahrern diesen „Blick um die Ecke“ und verschafft ihnen somit ein Stück mehr Sicherheit: Ein GPS-Modul, wie es auch zur Navigation eingesetzt wird, ein Mikroprozessor und die automobile Variante des drahtlosen Netzzugangs WLAN sorgen dafür, dass eine Gefahrenmeldung mit genauer Ortsangabe an alle Fahrzeuge im Umkreis von bis zu 500 Metern geht, die ebenfalls mit dieser Technik ausgestattet sind. Ausgelöst wird das Warnsignal durch Einschalten der Warnblinkanlage oder automatisch, wenn zum Beispiel das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP® des Autos eine spiegelglatte Straße registriert – oder bei einem Unfall der Airbag auslöst. Zwei Fahrzeuge können sich außerdem gegenseitig warnen: Wenn sich etwa das eine beim Überholen im toten Winkel befindet oder beide Autos mit hohem Tempo auf die gleiche Kreuzung zufahren. Auch dann, wenn ein Autofahrer eine Notbremsung vornehmen muss und das Antiblockiersystem ABS arbeitet, kann der Hintermann frühzeitig gewarnt werden. Rettungsdienste wie Polizei oder Feuerwehr können zusätzlich zum altbekannten Martinshorn drahtlos signalisieren, dass sie Wegerecht beanspruchen. Der Autofahrer erkennt dann frühzeitig mit Hilfe der Anzeigen seines Wagens, dass der Rettungswagen beispielsweise von links kommt, und kann sich rechtzeitig auf die Situation einstellen.

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Diese Informationen können nicht nur von Fahrzeug zu Fahrzeug, sondern über Sensoren entlang der Straßen in Ampeln oder Verkehrssteuerungszeichen auch in das nächstgelegene Verkehrsleitzentrum übertragen werden. Dann spricht man von Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation. So erfährt der Zentralrechner schnell von einem Unfall oder Stau, so dass Autofahrer weiträumig informiert und auf Alternativstrecken geleitet werden können. Dies vermeidet lange Staus und erhöht den Verkehrsfluss, was unnötigen Kraftstoffverbrauch und damit verbundene Schadstoff- und CO2-Emissionen verhindert.

eCall: Automatischer Notruf nach einem schweren Unfall
Die Vision des Autofahrens heißt „Vision Zero“. Vision Zero ist ein Verkehrsgeschehen, in dem der Mensch so gut abgesichert ist, dass keine Verkehrstoten oder Schwerverletzten mehr zu beklagen sind. Dazu tragen intelligentere Fahrzeuge bei, die Unfälle vermeiden und die Verletzungsfolgen für Fahrzeuginsassen und andere Verkehrsteilnehmer auf ein Minimum reduzieren. Wenn es gilt, Verletzten zu helfen, kommt es auf jede Minute an. Der automatische elektronische Notruf eCall hilft, die Rettungskette zu beschleunigen. Die Telematikeinheit sendet Mobilfunk gestützt, automatisch einen Notruf mit den wichtigsten Daten wie Unfallort, Zeit und Schwere des Crashs zu einer Rettungszentrale, wenn ein Airbag ausgelöst wurde. Parallel dazu wird eine Sprechverbindung zwischen Unfallwagen und Rettungszentrale aufgebaut.

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AFFP®: Das Gaspedal, das mit dem Autofahrer kommuniziert
Wichtigste Frage bei allen Interaktionen zwischen Fahrer und Auto ist: Wie wird der Fahrer in Gefahrensituationen alarmiert, so dass die Informationen zuverlässig bei ihm ankommen? Op-tische oder akustische Signale bergen prinzipiell die Gefahr, dass der Fahrer gerade abgelenkt ist und deshalb den Warnhinweis nicht wahrnimmt. Das Accelerator Force Feedback Pedal (AFFP®) setzt auf eine diskrete Form der direkten Warnung des Fahrers durch haptische Reize: Das fühlbare Signal auf eine Gefahrensituation kommt unmittelbar am Fuß an und wird deshalb intuitiv vom Fahrer wahrgenommen und verstanden.

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Durch die Einbindung von AFFP® in zukünftige Fahrzeugsysteme kann das aktive Gaspedal in einer Vielzahl von Gefahrenmomenten einen wertvollen Beitrag zur Fahrzeugsicherheit leisten. Bei Pannen oder Unfällen, die per Fahrzeug-zu-Fahrzeug- oder Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation elektronisch ins Auto gemeldet werden, spricht das AFFP® an – ebenso dann, wenn die Sensoren im Fahrzeug registrieren, dass der Fahrer offensichtlich mit dem Schlaf kämpft. Das Accelerator Force Feedback Pedal hilft dem Autofahrer, selbst im dichten Verkehr den optimalen Sicherheitsabstand zu halten und dabei in einem möglichst gleichmäßigen Tempo zu fahren. Das System greift dabei auf die Radarsensoren der adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage (ACC) zu, erkennt die richtige Geschwindigkeit, um im Verkehr mitzuschwimmen. Ergebnis: Das Fahrzeug ist mit gleichmäßiger Motordrehzahl unterwegs, viele Brems- und Anfahrvorgänge sind überflüssig.

Auffahrunfälle gehören zu den häufigsten Unfallarten. In Europa liegt die Quote bei 44 Prozent, in Japan sogar bei 57 Prozent des Unfallgeschehens. Die Ursache liegt fast immer beim Menschen, der Fahrer ist in 85 Prozent der Unfälle schuld – weil er zu wenig Abstand hält oder unaufmerksam ist. Mit dem Accelerator Force Feedback Pedal bietet sich die Chance, an diesen Punkten einzugreifen, um das weltweit ausgegebene Ziel zu erreichen, die Zahl der Unfälle zu halbieren.

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Head-up Display: Informationen ohne Ablenkung von der Straße
Damit sich der Fahrer voll auf das Verkehrsgeschehen vor ihm konzentrieren kann, ohne dabei Informationen auf den Instrumenten der Armaturentafel zu übersehen, hilft das Head-up Display von Continental. Es zeigt dem Fahrer wichtige fahrrelevante Informationen wie Geschwindigkeit, Navigationsangaben oder auch Warnhinweise in seinem direkten Sichtfeld an. So kann er seine ganze Aufmerksamkeit auf den Verkehr konzentrieren, ohne den Blick abzuwenden und bleibt trotzdem ständig über seine aktuelle Geschwindigkeit im Bilde. Das bedeutet mehr Sicherheit, denn das Ablesen von Navigationsinformationen auf den heute üblichen Displays im Armaturenbrett dauert durchschnittlich etwa eine Sekunde, in der das Fahrzeug bei 50 km/h schon bereits 14 Meter zurückgelegt hat.

Bundesweiter Start für Internet-SchulwegPlaner

23. Mai 2008 Keine Kommentare

Continental AG und Landesverkehrswacht Niedersachsen haben den Schulwegplaner gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover und der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel entwickelt. Eltern und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Schul- und Verkehrsbehörden können im Internet unter www.SchulwegPlaner.de ab sofort kostenlos den individuell sichersten Weg zur Schule ermitteln und festlegen. Den bundesweiten Start bildet heute (22. Mai 2008) eine Auftaktveranstaltung unter dem Motto „Tierisch gut unterwegs mit www.SchulwegPlaner.de“ im Erlebnis-Zoo Hannover.

Wie die Internetplattform funktioniert, konnten Eltern, Schüler und Lehrer, aber auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft live erleben – mit einem Nasenbär namens Diego und dem beliebten Ampelix-Maskottchen in den Hauptrollen. Per Großleinwand und Podiumsgespräch mit Fachleuten wurden unter Leitung von TV-Moderator Marcus Werner (Super-RTL-Sendung „WOW Die Entdeckerzone“, Nick-Kampagne „Weltbeschützer“) Fragen der mehr als 250 Gäste beantwortet. Außerdem wurden Geldpreise in Höhe von 10.000 Euro an drei Schulen für ihre Pilotarbeit beim Projekt SchulwegPlaner überreicht.

Contireifen von portugiesischem Lkw gestohlen

10. Mai 2008 Keine Kommentare

Eine durchtrennte Plombe machte den Fahrer eines portugiesischen Lkw auf einen Diebstahl aus seinem Fahrzeug aufmerksam. Diebe hatten in der Nacht zum Donnerstag, den 8.5.08, den am Nordring geparkten Sattelauflieger des Lasters aufgebrochen und sich an der Reifenladung bedient.

Über hundert Sommerreifen der Größen 225/55R 17 und 235/45ZR17 verschwanden auf diese Weise. Für den Abtransport der Reifen dürfte mindestens ein Klein-Lkw von den Tätern genutzt worden sein.

Hinweise bitte an die Polizeistation in Korbach, Tel.: 05631/971-0

Continental Logistik-Zentrum in Korbach

22. April 2008 Keine Kommentare

Im Dezember 2006 haben die Continental AG und die Honold-Gruppe das neue Reifen-Distributions-Centers (RDC) in Korbach eröffnet. Der erwartete Umschlag des Logistik-Zentrums beträgt fünf Millionen Reifen pro Jahr.

Vom RDC Korbach aus werden Conti-Pneus in die gesamte Mitte Deutschlands ausgeliefert. Ultra High Performance-Reifen mit Größen ab 17 und bis zu 24 Zoll gehen von hier aus sogar an Kunden in ganz Europa. Die Neu-Ulmer Honold-Gruppe wird als Betreiber des RDC in Korbach 100 Mitarbeiter beschäftigen. Den Bau der 240 Meter langen, 120 Meter breiten und 29 000 Quadratmeter großen Halle im Industriegebiet finanzierte eine Frankfurter Investoren-Gruppe elf Millionen Euro.

"Ich wünsche mir, dass wir hier immer die richtigen Reifen auf Lager haben", sagte Conti-Werksleiter Lothar Salokat bei der Eröffnungsfeier. Ziel des RDC Korbach sei es, innerhalb von 24 Stunden alle Kunden im regionalen Gebiet zu erreichen. Das Reifen-Logistik-Zentrum wertete Salokat als "weiteres Highlight" in der fast 100-jährigen Geschichte des Gummi-Industrie-Standorts Korbach.

"Wer baut, der sieht Perspektiven", meinte Bürgermeister Klaus Friedrich mit Blick auf die Standortsicherung. Die Investition lohne sich für Conti und Stadt. "Alles in allem eine runde Sache."

Als Vorzeigeobjekt hinsichtlich Größe, Qualität und Technik bezeichnete Heiner-Mathias Honold, geschäftsführender Gesellschafter der Gruppe, das Distributions-Center in der Waldeck-Frankenberger Kreisstadt. Honold betreibt auch die weiteren RDC für die Conti in Hannover und Neu-Ulm und beschäftigt knapp 1000 Mitarbeiter. Honold: "Wir glauben, es gibt kein besseres Reifen-Logistik-System in Deutschland."